Atomstaat: 500 Hagener Arbeitsplätze bedroht

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Der Kampf gegen die Verlängerung der Laufzeiten alter Atomkraftwerke geht am Freitag in die nächste Runde. Im Bundesrat wollen die SPD-regierten Länder das Energiekonzept der Bundesregierung erst an den Vermittlungsausschuss verweisen und zur Not per Verfassungsklage aufhalten. Derweil strengt draußen im Lande ein Bündnis von fast 100 Stadtwerken eine Klage durch das Energiekonzept an. (…)

„Wir haben uns auf den Atomkonsens verlassen und in Herdecke eines der effizientesten und modernsten Gas-und-Dampf-Kraftwerke Deutschlands gebaut. Unter den neuen Rahmenbedingungen könnten wir diese Anlage kaum noch wirtschaftlich betreiben“, sagt Ivo Grünhagen, Vorstand des Regionalversorgers Enervie mit Sitz in Hagen. Grünhagen ist einer der Sprecher des Stadtwerke-Bündnisses, das die Wettbewerbsklage in Brüssel eingereicht hat. Aus seiner Sicht bedroht die Laufzeitverlängerung Arbeitsplätze: „Die Erzeugung beschäftigt insgesamt über 500 Mitarbeiter bei der Enervie. Wenn die Erzeugung nicht mehr wirtschaftlich ist, könnte dies drastische Auswirkungen haben.“

Quelle: DerWesten

Eine Antwort to “Atomstaat: 500 Hagener Arbeitsplätze bedroht”

  1. Allan Quatermann Says:

    War nicht die „Großmutter“ der heutigen ENERVIE,
    an den HTR in Hamm-Uentrop beteiligt?

    Ich meine, die sind immer noch am Räumen.

    Scheinheilige Bande, früher hatten die Vorsitzenden wenigstens noch einen Arsch in der Hose. Heute wird geheuchelt auf Teufel komm raus.

    Der Strombezieher von ENERVIE oder wie der Laden in Zukunft
    auch heißen mag, zahlt den Abriss und die „Zwischenlagerung“ der Brennelemente ja in seiner Stromrechnung.

    Hirnrissige Idee, die man der Politik verkaufte.
    Ein Atommeiler, feuert ein Kohlekraftwerk an.
    Anstatt Brennstäbe, wurden Kugeln mit Graphitaussenhaut, in einen Trichter befördert.
    Beim befüllen, ging schon die Hälfte der Kugeln zu Bruch.
    Weshalb schon nach 18 Monate für den HRT das Todesglöcklein läutete.

    Da der HRT ein paar Tage in Betrieb war, sind die in Hamm, seit Jahren mit dem Abriss beschäftigt.
    Und der kostet.
    Evtl. kommt der Rest über Aalen auch zum Putin.
    So als Tausch, Atommüll für Gas.

    Die neueste Masche von ENERVIE, die sind über TRIANGEL an dem Kohlekraftwerk in Lünen beteiligt.
    Die Kohle kommt ja günstig aus Kolumbien.
    Mit was läuft denn das Kraftwerk im Sauerland?
    Das in Herdecke wurde gerade erst umgestellt, von Kohle auf Gas.
    Da kam der Mist nur per 380m Schornstein im Münsterland runter.

    Alles Wischiwaschigeschwätz.
    Verblödung der Bürger nennt man so etwas.

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