Enervie soll nach Wehringhausen

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Der politische Widerstand gegen die geplante Bündelung der Hagener Enervie-Standorte auf der grünen Wiese wächst. (…)

Damit stellt sich die Ratsfraktion hinter die SPD-Wehringhausen, die jetzt für den nächsten Unterparteitag am 13. November einen Beschlussvorschlag formulierte: „Mark-E und Enervie müssen nicht auf jungfräulichen Boden bauen – sie müssen ihre Verantwortung für die Altgrundstücke wahrnehmen und sich um die Altlasten selber kümmern.“ (…)

Ähnlich deutliche Worte fand auch Joachim Riechel, selbst im Aufsichtsrat von Enervie und Fraktionschef der Grünen im Rat. „Die Nachfolgenutzung ist ebenso Augenwischerei wie der angebliche Standortvorteil auf der Haßleyer Insel mit Blick auf die verkehrstechnische Anbindung. Wir haben den Enervie-Vorstand aufgefordert, verlässliche und nachvollziehbare Vergleichszahlen vorzulegen. Ich glaube aber nicht, dass die unsere Meinung ändern werden.“ (…)

Der Rat und der Enervie-Aufsichtsrat müssten jetzt Farbe für Hagen bekennen, fordert die Fraktion Hagen Aktiv. Ansonsten seien die üblichen Mechanismen zu befürchten. Enervie siedelt sich auf der Haßleyer Insel an, die alten Flächen liegen über Jahre hinweg brach, mögliche Kosten für Erschließung und Altlastensanierung hätte die Stadt zu tragen, die aber kein Geld hat.

Quelle: DerWesten

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