Gesundheit: Solidarisch oder Klassen-Medizin?

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28.10.2010, 15.00-17.30 Uhr, Kegelcasino, Märkischer Ring 50, Hagen
Ein solidarisches Gesundheitssystem oder „Zwei-Klassen-Medizin“?

Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat im Gesetzentwurf Ende August ihre Eckpunkte zur künftigen Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) vorgelegt. Geplant sind Beitragserhöhungen und die Umwandlung der Zusatzbeiträge in Kopfpauschalen. Den Arbeitgeberbeitrag will die Koalition einfrieren. Über die Umsetzung der Eckpunkte soll im Herbst 2010 entschieden werden.

Unser Gesundheitssystem scheint immer teurer zu werden, alle Ausgabensteigerungen müssen vom Arbeitnehmer und Steuerzahler getragen werden. Jetzt sollen vor allem die Bezieher niedriger Einkommen und Rentner unverhältnismäßig hoch zur Kasse gebeten werden, während die Privatversicherten geschont werden. Ist das zwingende Notwendigkeit oder gute Lobbyarbeit?

Ist die solidarische Sozialversicherung wirklich nicht mehr zu retten, brauchen wir andere Alternativen? Diese und viele andere Fragen wollen wir mit euch diskutieren und gemeinsam überlegen, wie diese Diskussion öffentlichkeitswirksam in die Betriebe und auf die Straße getragen werden kann.

Der Referent Daniel Kreutz war von 1990-2000 im NRW-Landtag, bis 2010 Referent für Sozialpolitik beim SoVD.

Kontakt:
DGB Hagen, 02331-386040 oder hagen@dgb.de

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