Das Bild des Krieges im 21. Jahrhundert

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Dienstag, 31. August, 19 Uhr
Villa Post der Volkshochschule Hagen
Wehringhauser Str. 38

Referent: Professor Dr. Hajo Schmidt, Institut Frieden und Demokratie, FernUniversität Hagen

Zwar wissen wir, dass seit 1990 die Anzahl klassischer zwischenstaatlicher Kriege zurückgegangen ist, aber dafür sind wir nicht nur mit der Rückkehr der Nuklear- und Abschreckungsproblematik, sondern auch einer Vielzahl sogenannter Neuer Kriege konfrontiert worden. Hierzu zählen innerstaatliche Konflikte ebenso wie Terrorismus. Bedenkenswert und mehr als bedenklich erscheint zudem die Tatsache, dass man die i.d.R. als ‚humanitär‘ qualifizierten Interventionen westlicher Demokratien zumindest teilweise aus anderer Perspektive auch als Angriffskriege betrachten kann. Dies führt zur Frage nach den Rechtfertigungsmöglich-keiten eines solchen Tuns. Die von Demoskopen festgestellte zunehmende Distanz vieler Bürger zum Afghanistan-Krieg wirft zudem die Frage auf, welchen Einfluss das Volk in einer Demokratie auf Entscheidungen für oder gegen militärische Interventionen nehmen soll und kann.

In seinem Vortrag wird sich Professor Dr. Hajo Schmidt mit Erscheinungsweisen und Kritik des Krieges im 21. Jahrhundert beschäftigen und Alternativen zur Diskussion stellen.

Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es die Möglichkeit zu vertiefenden Gesprächen in der Cafeteria der Villa Post.

Veranstalter: „Gegen den Strom“, die Hagener Vortragsreihe der Veranstaltergemeinschaft von DGB und VHS „Arbeit und Leben“

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