„Stark irritiert und betroffen“

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„Hier wurde Vertrauen zerstört und Zweifel an der Validität sämtlicher Zahlen geschürt“, urteilt Grünen-Fraktionssprecher Jochen Riechel. Und sein Hagen-Aktiv-Kollege Josef Bücker zeigt sich „stark irritiert und zugleich betroffen.“ SPD-Unterbezirksvorsitzender Jürgen Brand fordert gar den Kopf des Kämmerers: „Für solche Böcke müssen andere Arbeitnehmer bzw. leitende Angestellte ihren Hut nehmen, darüber sollte man sich in der neuen CDU-Stadtspitze Gedanken machen.“

Alle drei betrachten den 300-Millionen-Euro-Fund der Hagener Kämmerei – ein Bilanzgewinn, der von einer beauftragten Fremdfirma quasi am Straßenrand vergessen wurde – als gravierende Panne des Christoph-Gerbersmann-Dezernats. Am vergangenen Freitag hatte der Kämmerer einräumen müssen, dass die Stadt Hagen noch keineswegs überschuldet sei, sondern dieser Punkt erst im kommenden Jahr erreicht werde. Somit erlangt Hagen zu Unrecht seit mehr als einem Jahr in zahlreichen Medien ein geradezu rufschädigendes Image als eine der hoch verschuldetsten Kommunen der Republik.

Quelle: Westfalenpost (nur Print-Ausgabe)

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