Feuerwehrleute gründen Gewerkschaft

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Feuerwehrleute in NRW wollen eine eigene Gewerkschaft gründen. Sie fühlen sich von den großen Gewerkschaften nicht ausreichend vertreten. Rückenwind haben sie nach dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts von Mittwoch (23.06.10) bekommen, das einheitliche Tarifverträge gekippt hat. In der Folge könnte es mehr Streiks geben.

Quelle: WDR

Anmerkung: Es dürfte interessant sein, wie sich die Hagener Feuerwehrleute zu der neuen Gewerkschaft stellen. Wir haben verschiedentlich über die Proteste der Hagener gegen Beförderungsstau u. ä. berichtet.

Eine Antwort to “Feuerwehrleute gründen Gewerkschaft”

  1. Allan Quatermann Says:

    Da das Bundesarbeitsgericht den Teil der Tarifverträge:
    „ein Betrieb, eine Gewerkschaft,“ gekippt hat, kommt jetzt beim DGB und auch beim DBB das große Zähneklappern.
    Alle sind auf einmal vereint im Geiste, egal ob es Herr Hundt als Arbeitgeberpräsi ist, oder Sommer vom DGB. Alle schreien jetzt nach dem Staat. Ein neues Arbeitsgesetz muss her, am besten noch das Grundgesetz ändern!
    Was schon ist, das kann und darf nicht sein.

    Oder?

    Die angestellten Ärzte haben es mit dem Marburger Bund vorgemacht.
    Die Vereinigung Cokpit der Piloten gibt es schon jahrelang.
    Die GDL nimmt sogar schon Zugbegleiter nebst Bedienungspersonal auf.
    Alle oben genannten Beufsständigen Gewerkschaften haben in den letzten Jahren mehr Lohnzuwächse erstritten, wie die Einzelgewerkschaften des DGB.

    Jetzt wird von den Arbeitgebern und dem DGB zusammen gejammert wegen zukünftigen „Französischen Verhältnisse“.

    Ich für mein Teil finde es gut, wenn der DGB es nicht schafft, für anständige Lohnzuwächse zu sorgen, dann muss es Spartengewerkschaften geben.
    Auch auf die Gefahr hin, dass Deutschland ein paar Streiktage mehr bekommt.
    Lange genug war für die Arbeitnehmer, Rentner, etc. der Spruch vom seligen Erhardt angesagt.
    Sogar ver.di hat in der letzten Publik für die 100.000 Hauptamtlichen und Berufsfeuerwehrleute Bedarf nach einer Standesgewerkschaft angedeutet.

    Die Gewerkschaft ver.di schliest auf einmal Tarifverträge „nur“ für Gewerkschaftsmitglieder ab. Trittbrettfahrer bekommen etwas schlechtere Konditionen. Man sieht, es geht auch so.

    Schön wäre es noch, wenn unserer geliebtes Gericht in Karlsruhe,
    in Deutschland Politische Streiks genehmigen würde.
    In den Grenzen von Europa, ist das in zig Staaten Gesetzlich erlaubt.

    Nur in der Bananenrepublik Deutschland nicht.

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