„Republikflucht nach dem Ende der DDR“

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In der Vortragsreihe „Lüdenscheider Gespräche“ der FernUniversität Hagen hält Hans-Dieter Schütt am Freitag, 25. Juni, ab 17.30 Uhr den Vortrag „Biographiebruch als Aufbruch – Erfahrungen eines glücklich beschädigten DDR-Bürgers“. Die Veranstaltung findet im Haus der FernUniversität, Institut für Geschichte und Biographie, Liebigstr. 11, 58511 Lüdenscheid, statt. Der Eintritt ist frei.

Hans-Dieter Schütt, geboren 1948 im thüringischen Ohrdruf, war bis zum Herbst 1989 Chefredakteur der FDJ-Tageszeitung „Junge Welt“. Seit 1992 ist er Feuilletonredakteur der Tageszeitung „Neues Deutschland“. In seinem autobiografischen Essay „Glücklich beschädigt. Republikflucht nach dem Ende der DDR“ geht Hans-Dieter Schütt den Auswirkungen der am eigenen Leibe erfahrenen „Wende“ nach. Wie lebt es sich mit dem Bewusstsein, dem falschen System gedient zu haben und wie viel Verrat steckt im Genuss der neu gewonnenen Freiheit?

Hans-Dieter Schütt hat zahlreiche Interviewbücher u.a. über Klaus Löwitsch, Robert Menasse und Friedrich Schorlemmer verfasst. 2007 schrieb er die Biographie „Regine Hildebrandt: Ich seh doch, was hier los ist“. Der Vortrag findet im Rahmen der Tagung „Autobiographie und Zeitgeschichte“ statt.

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