DIE LINKE.Hagen wählt

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Mehr als ein Jahr ist der Vorstand der Hagener LINKEN im Amt, seit November 2009 in leicht dezimierter Form durch den Parteiausschluss von Manfred Weber und Ralf Sondermeyer (Sprecher und Schatzmeister).

Über die Aktivitäten gibt es nicht viel zu berichten. Parteiinterne Veranstaltungen für die Mitglieder gab es keine, außer Wahlen, Wahlen und nochmals Wahlen. Politische Veranstaltungen unter der Regie des Vorstandes sind keine bekannt. Die Arbeit des Vorstandes bestand vorrangig in der Ausgrenzung von den Mitgliedern, die politisch aktiv werden wollten und wollen.

Nach der Veröffentlichung des Artikels „Politischer Kadaver ohne Kopf“, worin berichtet wurde, dass die Amtszeit des Kreisvorstandes nach Beschluss der Mitgliederversammlung vom 02. Mai 2009 am 02. Mai 2010 beendet sei, wurde der Vorstand aktiv. Er lud für den 22. Mai zu Neuwahlen ein. Kurze Zeit später wurde diese Einladung mit der Begründung dringender Renovierungsarbeiten in den Räumlichkeiten des Tagungsortes Södingstr. 3, widerrufen.

Die Mitglieder wurden erneut eingeladen, diesmal zum 27. Juni. Tagesordnungspunkte: Wahlen, Wahlen, Wahlen. – Kein Bericht über die Tätigkeit des Vorstandes. Aber worüber sollte dieser Vorstand auch berichten? Darüber, dass zwei Anträge einer qualifizierten Minderheit von Parteimitgliedern für die Durchführung einer Mitgliederversammlung ignoriert werden? Oder, dass der KV –Hagen keinen gewählten Sprecher und keinen Schatzmeister hat? Dass der Versuch der ehemaligen Parteimitglieder Ralf Sondermeyer und Manfred Weber, wieder in die Partei aufgenommen zu werden, vor der Bundesschiedskommission in Berlin gescheitert ist? Oder, oder ….. Für alle, die mehr über die Arbeit des Vorstandes der LINKEN erfahren wollen, hier zwei Veranstaltungshinweise.

Die nächsten Vorstellungen im „Theater Södingstr. 3“ unter dem Titel „Wahlen“ finden am Sonntag den 20. und 27. Juni um 17:00 Uhr bzw. 14:00 Uhr, statt. Der Eintritt ist frei.

2 Antworten to “DIE LINKE.Hagen wählt”

  1. Harld Wenk Says:

    „Ende der Repräsentation“ ist ein Ausfluss der Selbstbemächtigung der Menschen, indem sie mehr und mehr dazu übergehen, an ihrer Interessenvertretung selbst beteiligt zu sein. Vom „selber stricken“ zum „selber denken“ zum „selber ausrücken“ und „selber handeln“. Nachdem die GRÜNEn diese Bürgerintitiativbewegung „versteinert“ hat, tritt die LINKE im Westen als einzig parlamentarische bundesweite Organisation(wörtlich) das Erbe an. Hier in Hagen waren es 7000 Stimmen bei der Bundestagswahl, die bei den anderen Wahlen trotz Finanzskandal halbiert haben. Wie groß die Differenz von Interessen im Privatrahmen und „im Großen“, selbst einer Stadt ist, merkt man dann an den systematischen Störungen und Unterlassungen dieses Selbstbemächtigungsprozesses.
    Ausser „Qui Bono“, nämlich vorhersehbar die politischen Gegner, sehe ich da keinen roten Faden.
    Die sind allerdings tief mit den staatlichen und semistaatlichen Apparaten verwoben. Gerne kontrolliert man auch, wie alles, aufkommende widerständige Organisationen und Personen auf allen Ebenen.
    Davon macht sich der seine Meinungen stark vom fernsehzappende Beziehenden kein Bild. Bei Kontrollprofis, wie die von den (semi)Staatsapparaten, geht das recht effektiv und das die professionelle Störung indizierende Heimspiel Jura wird in der Regel mindestens mit einem Remis gewonnen.
    Teilen ist die Herrschaftsstrategie par excellence – daher die identitätsstiftende Funktion der Gegengifte „Solidarität“ und „Diskussionen“ -. Mit beiden letzteren wird man, wie mit allen Bedürfnissen (du willst etwas und bekommst es nicht), auch gerne, gerade von Kontrollprofis, wie der Nasenbär am Ring „vor-“ und „hin-“ und überhaupt „-geführt“. Kurzum, der Herrschaftsapparat wurde wohl auf die lokale Partei, auch wegen der Brisanz des Finanzskandals,
    losgelassen. Da die Hessen SPD nicht einmal ihre abweichende Abgeordneten in Hessen „unschädlich“ machen konnte, was Koch eine unerwartete neue Amtszeit bescherte, die er einem Nachfolger übergibt,
    ist das Problem der Herstellung authentischer politischer Ausdrucksverhältnisse und der Selbstbemächtigung mit den Parteiengesetzen und der „Struktur der Öffentlichkeit“ (Dominanz von kapitalfreundlichen Skandalmassenmedien), alles andere als einfach.
    Nun, „selber denken“, „selber handeln“ ist gerade deswegen unverzichtbar.

  2. Allan Quatermann Says:

    Was will der Kommentar von Harad Wenk uns sagen?

    Der Kommentar hat keinen Bezug zu den desolaten Zuständen der Gurkentruppe in Hagen, die sich LINKE nennen.

    Wundert mich nur, da die Hagener keinen LandtagskandidatInnen vorweisen konnten. Da schleppte der Landesgeschäftsführer eben seine Spezi an.
    Sie wurde auch gewählt, da zig Mitglieder keine Einladung zu dieser Vorstellung bekommen hatten.

    Jo hat zu dieser Einladung noch einige TOP vergessen.
    Ich werde aber einen Deubel tun, um die Hentscheltruppe darauf hin zu weisen.

    Braucht man nicht!
    Politik können andere machen!
    Hauptsache die Knete kommt jeden Monat pünktlich aus dem Rathaus.

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