B7 künftig auf Sparflamme beleuchtet

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Es müssen nicht immer 100% sein. In der Höxterstraße geben sie sich offensichtlich mit 70% zufrieden – zumindest, was die nächtliche Ausleuchtung des Hasper Quartiers anbelangt. Seit Ende 2008 testet die Hagener Stadtlicht GmbH ein Elektronikbauteil, dass die Leistung von Lampen stufenweise senkt. Der Dimmer kommt aus Holland und soll, wenn es in der Höxterstraße gut läuft, auch auf der B7 zwischen Hagener City und Stadtgrenze Gevelsberg zum Einsatz kommen.

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Schon seit der Ölkrise von 1973 läuft die Hagener Straßenbeleuchtung nur mit halber Kraft, vor allem in Wohnstraßen. In den Laternen ist jedes zweite Leuchtmittel abgeschaltet. Das hat der Umweltausschuss wohl vergessen.

Seit der Übergabe der Leuchten an die verschachtelte Konstruktion Stadtbeleuchtung/Stadtlicht/NUON wird das Licht nicht mehr mit Beginn der Dämmerung eingeschaltet, sondern erst dann, wenn fast völlige Dunkelheit eingetreten ist.

Die sonst immer ins Feld geführte „Verkehrssicherungspflicht“, die gerne vorgeschoben wird, wenn es um die Entfernung unliebsamer Straßenbäume geht, scheint hier keine Rolle zu spielen. Auf die „Umwelt“ zu verweisen, ist in diesem Kontext dreist.

Naheliegend ist vielmehr, daß über die städtischen Beteiligungen an diesem Firmengeflecht frisches Geld in die marode Stadtkasse fließen soll.

Eine Antwort to “B7 künftig auf Sparflamme beleuchtet”

  1. Allan Quatermann Says:

    Ich empfehle jeden Hagener eine Taschenlampe.
    Am besten noch eine MAG-LITE. Damit kann man zwei, drei Fliegen mit einer Klatsche bedienen.
    Sie leuchtet sehr gut aus, liegt gut in der Hand und vertreibt in dieser auch zwielichte Gesellen. Zur Not kann man mit der Lampe auch einen Nagel in die Wand treiben.

    Der obige Artikel ist Verdummung der Bewohner von Hagen.
    Da, wie richtig geschrieben, die Funzeln in Hagen seit der Oelkrise nur
    noch auf halbe Kraft laufen. Das spätere Einschalten am abend und frühere Abschalten am frühen morgen ist gang und gebe.

    Auch das die Laternen am Autobahnzubringer an der Feithstr. trotz Zusage über die Kosten, von der Mark-E und Sparkasse abends nicht mehr leuchten, wird schon seine Richtigkeit haben.

    Wenn wir hier schon beim Ausleuchten sind.
    Für viel Geld wurden Strahler zum beleuchten von Denkmalgeschützten Häusern, Kirchen, etc. in die Erde verbuddelt.
    Auch für dieses Ausleuchten scheint keine Knete mehr da zu sein.

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