NRW: Hannelore Krafts “hidden agenda”

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Hannelore Kraft ist dank des Scheiterns der Sondierungsgespräche mit der Linkspartei ihrem Ziel wieder ein Stück nähergekommen, Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen zu werden. Das klingt paradox, ist es aber nicht.

Denn Frau Kraft kann nicht ernsthaft daran interessiert sein, unter einem CDU-Ministerpräsidenten (heißt er nun Jürgen Rüttgers oder Armin Laschet) die zweite Geige zu spielen und ihre Partei mit einer großen Koalition wieder an den Wählerabgrund zu führen. Und damit das falsche Signal für die Bundestagswahl 2013 zu setzen. Ihr eigentliches Ziel kann nur die Neuwahl des Landtages sein, um eine stabile Mehrheit für Rot-Grün zu bekommen und Ministerpräsidentin zu werden.

Quelle: Sprengsatz

Anmerkung: So wird es wohl laufen. Und Kraft kann sich Zeit lassen, da die Krise schwarz und gelb – zumindest nach den Umfragen – keine Vorteile mehr bringt. Im Gegenteil: CDU und FDP büßen auf Bundesebene Zustimmung ein, und das wird sich auch auf die Landesebene auswirken.

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