Jürgen Klippert zur Zukunft der Schulen

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(Jürgen Klippert ist Direktkandidat der GRÜNEN für den Wahlkreis 103 – HA-Mitte, -Nord und -Hohenlimburg, der im Text erwähnte Uli Alda Kandidat der FDP)

Uli Alda weist zurecht daraufhin, dass in NRW die damalige FDP die Gesamtschulen mit eingeführt hat. Nun ja: die damalige FDP gibt es ja nicht mehr. Wir erinnern uns zwar ungern daran, aber nachdem Herr Lambsdorff den Neoliberalismus (die nun in Deutschland bereits 3 Jahrzehnte währende unsolidarische Umverteilung von Unten nach Oben) eingeläutet hatte, ging es nicht nur mit der Kultur und Solidarität bergab, es gab die FDP der 70er Jahre einfach nicht mehr.

Hier meine Antwort an die WP im Original:

Die Vision lautet: Eine Schule für alle. Wie zurzeit bereits nach 4 Grundschuljahren wesentliche Weichen für das gesamte weitere Leben zu stellen, ist unverantwortlich. Der Ansatz von gut funktionierenden Gesamtschulen ist doch gerade der, dass nicht „Elitenförderung“ betrieben wird, sondern vorhandene Benachteiligungen ausgeglichen werden. Der Ausgleich von schlechteren Startbedingungen sollte entscheidend sein, nicht die Abschottung von vermeintlichen Eliten. Nirgendwo in industrialisierten Ländern ist die soziale Durchlässigkeit so gering wie in Deutschland. Wer für ein Gymnasium auf der einen und die „Restschule“ auf der anderen Seite eintritt, will nichts anderes als den Status quo der Chancenverteilung zementieren. Dabei geht es um plumpe Besitzstandswahrung – allerdings auf Kosten der gesamten Gesellschaft. Selbstverständlich trete ich auch für die Abschaffung sämtlicher Studiengebühren ein.

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Eine Antwort to “Jürgen Klippert zur Zukunft der Schulen”

  1. Ninja Says:

    Die Hauptschulen gehören alleine schon wegen wegen der Chancengleichheit auf den Müllhaufen der Geschichte.
    Das die CDU/CSU und FDP auf die Hauptschule beharren, hat wohl auch etwas mit Lobbyismus zu tun.
    Papa Banker, oder Frau „Doktor“ möchte eben nicht, das ihre Sprösslinge mit „Malocher Willi“ seine Blagen die selbe Schulbank drücken.
    Hier wird nicht nach Leistung ausgesiebt, sondern mehr nach Herkunft.
    An ihren Wohnort oder Schulform kann man die Verlierer der Gesellschaft heute schon erkennen.
    Es gibt zwar Kinder, die den Durchmarsch zum Gymnasium auch aus dieser Gesellschaft schaffen, aber das sind Einzelfälle.

    Noch eine Schulform die man schleunigst schnell abschaffen soll, sind die : Förderschulen!

    Hier kommen u.a. Kinder nur auf Grund ihrer Behinderung hin.
    Diese Schulkinder haben den Makel, Rollstuhlpflichtig etc. zu sein.
    Und weil die „normalen Schulformen“ nicht Behindertengerecht gebaut wurden, oder eine erhöhte Anzahl von Schulkinder haben,
    werden diese Behinderten Kinder nach dort hin abgeschoben.
    Da auf diesen Förderschulen auch geistig behinderte Kinder in der selben Klasse gehen, brauchen diese eine etwas höhere Zuwendung.
    Und die körperlich Behinderten Schulkinder fallen durch das Rost.

    Ohne weitere Chance auf Förderung oder weiterbildenen Schulformen.

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