„Wir vermurksen eine Generation“

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Kaum ein Jahr ist vergangen, seit die Kindertafel Hohenlimburg den Dienst aufnahm. „Eine Notlösung”, erklärt Dr. Thorsten Jacobi. „Das Ziel des Vereins ist es eigentlich, bald überflüssig zu sein.”

Noch aber nehmen rund 90 bedürftige Kinder die Hilfe der Kindertafel in Anspruch. Täglich. Ein Ende des Engagements ist vorerst nicht in Sicht.

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Die bei der Podiumsdiskussion anwesenden Politiker gehören den Parteien an, die für diese Zustände verantwortlich sind. Jetzt in Vorwahlzeiten große Sprüche zu klopfen gehört zum Geschäft. Glaubwürdig ist das wenig.

Eine Antwort to “„Wir vermurksen eine Generation“”

  1. Ninja Says:

    Hier waren lt. DerWesten alle Heuchler aus dem politischen Raum in Hagen mal wieder vertreten.
    Alle anwesenden Politiker, bzw. ihre Parteien sind nicht ganz unschuldig daran, dass ein ganzes Volk vertafelt wird.
    Früher konnte man zwar nicht üppig, aber immerhin, von seinen Arbeitslosengeld, Arbeitslosenhilfe oder Sozialhilfe, seine Lebensmittel einkaufen. Heute müssen Vereine dafür sorgen, dass Kinder wenigstens eine warme Mahlzeit, pro Tag oder in der Woche bekommen.
    Es gibt seit den 01.04.2010 in NRW sogar eine Kindertafel, da brauchen die Kids nicht zu der Tafel tappern, sondern die Tafel kommt in einen umgebauten Küchenbus zu ihnen.

    Kleine Anmerkung;
    Die Firmen, die diese Tafeln mit abgelaufenden Lebensmittel unterstützen, ersparen sich anderweitig die Kosten für die Entsorgung dieses Sondermülls.
    Da kann man so wie LIDL schon mal eine Geldspende zusätzlich abdrücken.
    Der Discounter ALDI beteiligt sich nicht an diesen Aktionen, da abgelaufene Lebensmittel dort als Müll gelten.
    Bei Mc Dof kann die Weitergabe sogar mit Kündigung geandet werden.

    Auch will nicht in meinen Kopf, dass die Kochsendungen, Kochbücher, etc. boomen, aber die Kids müssen mit knurrenden Magen durch die Straßen oder ins Bett gehen.

    Wenn schon Elternhäuser hierbei versagen, muss es doch verdammt noch mal möglich sein, dass der Staat wenigstens in den Kitas oder Schulen für 1 (eine) warme Mahlzeit am Tag für unsere Kinder sorgt.
    Für Banken und ihre Manager, nebst Hotelkonzerne sind Milliarden von EUROs da, aber für hungrige Mägen unseres Nachwuchses nicht das schwarze unter den Fingernägel.

    Die Bemerkung des CDU-Politikers Strüwer aus Hohenlimburg finde ich krass:
    In 5 (fünf) Jahren werden die Tafeln überflüssig sein!

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