Hohendahl schließt nach 127 Jahren

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Bleistift ist lange nicht Bleistift und Papier ist nicht Papier. Da gibt es feine und vor allem viele Unterschiede. Und wer etwas über die Königin der Buchungsmaschinen erfahren möchte, der war und ist bei Heinrich Hohendahl in Wehringhausen richtig.

Denn das Bürofachgeschäft, das der Buchdruckermeister Heinrich Hohendahl Ende des 19. Jahrhundert im einst florierenden Viertel gründete, existiert auch heute noch. Wer an der Wehringhauser Straße 45 die massive Türklinke drückt und den ausgetretenen Linoleumboden betritt, für den scheint die Zeit seither stehengeblieben zu sein. Kommende Woche Freitag ist sie nach 127 Jahren Familientradition allerdings abgelaufen.

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Bei Hohendahl konnte man noch Geschäftsbücher mit Marmorschnitt erwerben und diese dann an einer messingbeschlagenen Registrierkasse bezahlen, wie sie woanders nur noch in Museen zu besichtigen ist. Angeblich soll die Inneneinrichtung des Ladenlokals, die in dieser Form in Hagen wohl nur noch hier zu sehen ist, einem Museum zur Verfügung gestellt werden.

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