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Als das NS-Regime im Sommer 1937 moderne Kunst aus deutschen Museen beschlagnahmte, um sie in der Ausstellung zur „Entarteten Kunst“ in den Münchner Hofgarten-Arkaden zu zeigen, da rechneten manche Museumsdirektoren noch mit einer Entschädigung. Doch so schnell war der Spuk nicht vorbei. In einer zweiten Aktion im Herbst entfernte die Reichskulturkammer systematisch avantgardistische Gemälde, Grafiken und Skulpturen aus den Museen. Die deutschen Kunsthäuser verloren so 1937 insgesamt mehr als 20000 Werke.

In jahrelanger Detailarbeit hat nun ein Team aus drei Kunsthistorikern an der Freien Universität Berlin einen Katalog dieser Arbeiten zusammengestellt.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Anmerkung: Der Katalog enthält auch 20 Arbeiten aus dem Besitz des damaligen „Städtischen Museums“ in Hagen, darunter allein 18 Werke von Christian Rohlfs.

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