Vorstand DIE LINKE.Hagen baut Feindbild auf

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Am 5. April berichteten wir unter dem Titel „Der LINKEN laufen die Leute weg“ über den von Schwindsucht befallenen Hagener Kreisverband der Partei.

In einer E-Mail wendet sich nun der selbsternannte Mitgliederbetreuer der LINKEN Hagen, Ingo Hentschel, an den Rest der Parteimitglieder. Hierin wird versucht ein Feindbild aufzubauen und Stimmung zu machen gegen die Betreiber dieses Blogs. Ein kläglicher Versuch von der Unzulänglichkeit des Hagener Vorstandes abzulenken.

Seit dem 02. Mai 2009 kämpfen die Mitglieder in Hagen für ihre satzungsgemäßen Rechte. Unterstützung haben sie trotz Kenntnis des Landesvorstandes über die Hagener Zustände aus Düsseldorf nicht erhalten. Ganz im Gegenteil, immer wieder mischte sich der Landesgeschäftsführer Günter Blocks zu Gunsten des Hagener Vorstandes ein. Dabei sind die satzungsgemäßen Forderungen eigentlich einfach zu erfüllen.

  1. Durchführung der vom Parteitag beschlossenen monatlichen Informationsveranstaltung für alle Parteimitglieder.
  2. Information über Termine und Ort der parteiöffentlichen Vorstandssitzungen.
  3. Durchführung des im Oktober 2009 und Februar 2010 beantragten Sonderparteitags.

Die Partei DIE LINKE gräbt sich mit ihrer Aussitztaktik ihr eigenes Grab. Aber vielleicht ist es gewollt, dass kritische, selbst denkende Mitglieder ins Abseits gestellt werden. Abnicker sind nicht so unbequem und leichter zu steuern. Die Partei wird nicht eher zur Ruhe kommen bis sich die Zustände in Düsseldorf und Hagen geändert haben.

Die Betreiber dieser Internetseite werden jedenfalls weiterhin kritisch berichten, auch wenn das bei einigen LINKEN auf Unverständnis stößt.

 

2 Antworten to “Vorstand DIE LINKE.Hagen baut Feindbild auf”

  1. TheAvenger Says:

    Auch woanders fallen die merkwürdigen Aktivitäten der Mehrheit des Landesvorstands der Linkspartei und insbesondere ihres Geschäftsführers Blocks auf:

    Es zeigt sich einmal mehr, das es vielen in der Linkspartei weniger um Basisdemokratie als um das Weiterkommen im persönlichen Bereich geht. Wenn nun also diese Form der allgemeinen Bevormundung Einzug in den Landesvorstand gefunden hat, mag es kaum zu wundern, das die Basis, also die Kreisverbände der Linken ähnlich handeln.

    Der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopfe her.

    Es ist bedauerlich, das sich die Anzahl der Kritiker im geschäftsf. Vorstand so gering hält. Edith Bartelmus-Scholich nennt namentlich Günter Blocks und Caroline Butterwege (beide Sozialistische Linke) als die einzigen, die den undemokratischen Beschluss des geschäftsführenden Vorstands kritisieren. Scheinbar war sich die übergroße Mehrheit des Vorstandes einig. Allerdings ist die Motivation des Günter Blocks, immerhin dem amtierenden Landesgeschäftsführer der Linken in NRW, nie so ganz für Aussenstehende klar erkennbar. Dafür hat Blocks in seinem Wirken schon zuviel innerparteiliches Porzellan zerschlagen. Vielleicht möchte er verlorenes Basisvertrauen durch sein jetziges Veto zurückgewinnen. Die Basis ist aber inzwischen kritischer und mündiger geworden und besteht nicht mehr nur aus willfährigen Hinterherläufern.

    Wieder mal ein Beispiel dafür, wie in der Linkspartei Demokratie und Basisrechte mit Füssen getreten werden.

    Ein weiteres Beispiel ist auch der Kreisverband Hagen. Völlig desolat erscheint er uns aufgrund von Presseberichten. Dort waren Günter Blocks und Bärbel Beuermann, die NRW-Spitzenkandidatin, als “Moderatoren” zuständig. Auch dort versagten sie kläglich. Bärbel Beuermann, die scheinbar keinen Kreisverband in Ruhe und demokratischen Verhältnissen führen kann, wird es schwer haben, ihre jetzige Rolle glaubhaft nach aussen darzustellen. Ähnliche Zustände, man bräuchte nur Namen auszutauschen, wie in Hagen finden sich auch im Kreisverband Warendorf. Dieser wird ebenfalls von Günter Blocks, unter Zuhilfenahme von Ingrid Remmers (MdB), betreut. Auch dort bewies Günter Blocks mangelhafte Managerqualitäten. Allein das dortige Personal, ihm ergeben, hält kleine Strukturen aufrecht. Nicht zuletzt durch erhaltene “Silberlinge” in Form von u.a. kleiner Büros.

    Gefunden bei: http://links-demokratisch.de/44021.html

  2. Tanja Krienen Says:

    Ich trat 1999 aus der PDS aus, damals in der Funktion der Kreisvorsitzenden und als Mitglied des Landesparteirates. Schon damals war es so, wie es auch jetzt wieder deutlich wird. Es war nie anders…

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