Ein gutes Geschäft für die HEB

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25 Jahre sind mehr als genug für ein Matratzenleben. Also ran an das Projekt Liegekomfort. Zuerst wird sich einmal im Internet ein Überblick über den Markt verschafft. Welche Matratze ist die Richtige – Schaumstoff, Latex oder doch lieber Taschenfederkern? Auf jeden Fall ist Probeliegen angesagt.

Hat man seine Wahl getroffen und das schwere Ding nach Hause gekarrt, bleibt ein Problem – wohin mit dem über Jahre lieb gewonnen Traumlager? Die Mülltonne ist zu klein. Also bleibt dem umweltbewussten Menschen nur die Fahrt zur Müllverbrennungs- anlage der HEB. Aber bitte schön von der Alexanderstraße anfahren, ansonsten kann es passieren, dass man auf der Zufahrtspur für LKW´s landet und eine ebenso freundliche wie bestimmende Lautsprecherstimme auf diesen Irrtum aufmerksam macht. Das Schild „Zufahrt für PKW“ ist bei einer Anfahrt von der Boelerstraße nämlich nicht zu sehen.

Bei der HEB gilt die Devise „Immer schön links halten“. Denn nur wenn man ganz links fährt, so wie im angelsächsischen Raum, gelangt man auf den richtigen Weg zum Betriebsgelände. Aber aufgepasst, wer einmal diesen Weg eingeschlagen hat, für den gibt es nur schwer ein Zurück. Es sei den, er schert rechts aus und fährt über eine kleine Betonmauer (danach kann er wahrscheinlich gleich das ganze Auto im Bereich Schrott abgeben) oder alle nachfolgenden Fahrzeuge setzen ebenfalls zurück. Deshalb ist es unabdinglich passendes Geld für den Automaten zur Hand zu haben, damit sich die Schranke zum ersehnten Müllsammelplatz öffnet.

Mit zehn Euro muss der Automat gefüttert werden um eine einzige Matratze loszuwerden. Für die HEB ist dies ein gutes Geschäft, für den Betroffenen Gebührenabzocke.

Eine Antwort to “Ein gutes Geschäft für die HEB”

  1. Ninja Says:

    Auch mir ist dieser Abzockautomat letztens, beim hinausfahren vom Gelände der Müllverbrennungsanlage am Pfannenofen aufgefallen.

    Ich wollte den PKW-Fahrern schon zurufen:
    „Halt ihr seit alles Geisterfahrer!“

    Rechts Waage, links Waage und dann ganz links dieser Automat mit Halbschranke. Ich möchte nicht wissen, was die Instalation gekostet hat?

    Den Leutchen im Wiegehäuschen kann man ja nicht zumuten, für jeden Kofferraum einen Zehner als Obulus abzukassieren.

    Was bin ich froh, dass wenigstens die Anlieferung von meinen Elektroschrott noch umsonst war.

    Bei Anlieferung von Müll muss ich, da Kombi, zweimal über die Waage.
    Hier kostet jeder Kilo 0,20 EURO.
    Das ist zwar auch nicht so das wahre, bei viel Volumen aber wenig Gewicht. Aber der weise Stadtrat hat es so beschlossen.

    Breckerfeld und Ennepetal kennt einmal im Monat den kostenlosen Sperrmülltag. Im Märkischen Kreis gibt es Werststoffhöfe. Wo jeder Einwohner durch Legimination des Ausweises, seinen Sperr- und anderen Müll los wird.

    Noch etwas macht bei diesen obigen Artikel nachdenklich.
    Wer kauft noch Matratzen in Geschäfte, die nicht die Altmatratzen ohne Kosten (sichtbar,) für den Käufer annehmen?

    Und 25 Jahre lebensdauer für eine Matratze?
    Irgend wie kommt man jetzt dahinter, warum jeder 2.te über Rückenbeschwerden klagt.

    Auch die Hausstaubmilben müssen schon in 10ter Generation oder darüber, bei aller sichtbaren Sauberkeit, sich dort sich eingenistet haben.
    Ist u.a. ein Grund für steigende Zahlen von Asthma und Allergien.

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