Aktionswoche der Hagener Gewerkschaften

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In der kommenden Woche (16.03. – 21.03.2010) werden sich die Hagener Gewerkschaften mit Aktionen und Veranstaltungen zu Wort melden. In Vorbereitung der Landtagswahlen will der DGB aktiv seine Forderungen vorstellen und die Aktionen der örtlichen Gewerkschaften unterstützen. Erste Aktionen stehen in den nächsten Tagen an. Im Mittelpunkt bleiben weiterhin die Themen Gute Arbeit – Gute Bildung – Gutes Leben in Hagen.

 

Aus Anlass des Internationalen Frauentages wird am Sonntag, den 14.3. ab 10.00 Uhr in das Kulturzentrum Pelmke zu Brunch, Kabarett und Gespräch eingeladen.
Dienstag, den 16.3. lädt der DGB gemeinsam mit der Hagener SPD, der DKP, dem Rahel – Varnhagen – Kolleg und dem Hagener Geschichtsverein um 18.00 Uhr in die Pelmkeschule zu einem Vortrag mit Prof. Peter Brandt zum 90.Jahrestag des Kapp-Putsches.
Am Mittwoch, den 17.3. werden die Gewerkschaften in der Fußgängerzone zwischen 15.00 und 17.00 Uhr mit neuen Aktionsformen über ihre Forderungen an die Landespolitik informieren.
Für Donnerstag, den 18.3. werden alle Interessierten aufgerufen an der Kooperationsveranstaltunng „Frauen leben länger – aber wovon?“ (s. auch Einladung-Frauen leben länger) mit der Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe von Justus-Liebig-Universität, Gießen teilzunehmen. Diese beginnt um 18.00 Uhr im Rathaus an der Volme. Während des Tages wird sich der Hagener DGB an einer gemeinsamen Veranstaltung des DGB-NRW und der Bertelsmann-Stiftung zur kommunalen Finanzlage beteiligen.
Abgeschlossen wird die Woche am Sonntag, dem 21.März auf dem Rembergfriedhof. Dort findet eine Gedenkveranstaltung zum Kapp-Putsch (s. auch Veranstaltungen Kapp Putsch) mit einer szenischen Lesung der Geschichts-AG des Rahel – Varnhagen – Kollegs statt.

Für den Hagener DGB-Kreisvorsitzenden Jochen Marquardt wird in dieser ersten Aktionswoche des Jahres deutlich, dass die Gewerkschaften gut unterwegs sind. „Wir freuen uns über das große Engagement unserer Kolleginnen und Kollegen in den Gewerkschaften. Das ist dringend notwendig. Und auch verbunden mit vielen, auch kritischen Diskussionen.“ Gemeint ist zum Beispiel die Beteiligung an der gemeinsamen Veranstaltung mit der Bertelsmann-Stiftung, die sich bisher aus Sicht der Gewerkschaften aktiv für den falschen Weg der Privatisierungen eingesetzt hat und wenig inhaltliche Übereinstimmungen mit den gewerkschaftlichen Positionen hat. Marquardt dazu: „Ich teile die Kritik an der Arbeit der Stiftung und bin der Überzeugung, dass wir auch dort die Auseinandersetzung führen müssen. Und wenn es eine solche Veranstaltung gibt, gehen wir hin und stellen unsere Vorstellungen und unsere bisherige Arbeit zur Diskussion.“
Langeweile wird es in den kommenden Wochen also in den Hagener Gewerkschaften nicht geben. Der DGB versteht die nächste Woche als Auftakt und nicht zuletzt auch als notwendige Unterstützung der Arbeit der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di, deren Aktivitäten im Rahmen eines gewerkschaftlichen Antikrisenprogramms und der Ver.di-Dachkampagne sowohl eigenständig deutlich werden sollen als auch in die gemeinsamen Aktionen einfließen werden.

4 Antworten to “Aktionswoche der Hagener Gewerkschaften”

  1. Liz Says:

    Die Bertelsmann-Stiftung ist dank des hoffähigmachens der Neoliberalen Ideologie mit Verantwortlich für die Misere der Kommunen (Stichwort PPP).
    (siehe nachdenkseiten.de>)

    • TheAvenger Says:

      Liz hat vollkommen recht. Was den NRW-DGB getrieben hat, den neoliberalen Think-Tank „Bertelsmann-Stiftung“ mit ins Boot zu holen, bleibt rätselhaft. Die Referenten hätte man auch ohne Bertelsmann bekommen. Aber der NRW-DGB-Vorsitzende Schneider hatte schließlich auch nichts besseres zu tun, als der SPD-SpitzenKraft bezüglich ihrer Hartz IV Nummer beizuspringen. Der Lernweg ist halt ein schwieriger.

  2. Ninja Says:

    Ich möchte auch mal gerne wissen, was der Vorsitzende des DGB NRW bewogen hat, Applaus für die Ideen der Spitzenkandidatin der SPD NRW,
    zu ihren Überlegungen:

    „Arbeit für Langzeitarbeitslose“,

    zu spenden.

    Der 2te Fauxpass des DGB ist, zusammen mit der Stiftung aus Gütersloh, eine gemeinsamme Veranstaltung zu veranstalten.
    Die Rechtfertigungen des DGB Fürsten aus Hagen dazu, sind einfach nur lächerlich. Die Bertelsmann Stiftung fördert nicht auf Antrag,
    sondern sucht sich ihre Themen selbst aus.

    Ich empfehle dem DGB Boss mal auf kritische Internetseiten zu dieser Stiftung zu gehen.
    Vielleicht erweitert dieses sein Horizont.

  3. robert Says:

    Der DGB in NRW lädt gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung zu einem „NRW-Forum Kommunalfinanzen 2010“ für den 18.3. ins Maritim Hotel in Düsseldorf ein. Dort geht es dann um ein Problem, das Bertelsmann mit seiner Entstaatlichungs- und Privatisierungspropaganda und -Lobbyarbeit wesentlich miterzeugt hat. Das ist ganz schön dreist von der Bertelsmann Stiftung und abgrundtief töricht vom DGB NRW. So versieht man seine Gegner mit einem feinen Mäntelchen. Und so füttert man die Gegner der Arbeitnehmerschaft.”

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