Ein Ende der Krise ist nicht in Sicht

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Die aktuellen Nachrichten des statistischen Bundesamtes beunruhigen den Hagener DGB. Das Amt berichtet, dass die Ausfuhren im Januar des Jahres um 6,3% hinter den Zahlen aus dem Dezember lagen und mehr als 23 Prozent unter den Daten des Vorkrisenjahres 2007.

Die Hagener Wirtschaft ist stark vom Export abhängig und bleibt somit in einer schwierigen Lage. Vor allem in der Metall- und Elektroindustrie bleiben viele Probleme ungelöst. Für den DGB-Kreisvorsitzenden Jochen Marquardt hilft nach wie vor die Kurzarbeit und die Tarifabschlüsse in der Branche schaffen ein weiteres Polster. „Gleichzeitig haben wir große Sorgen vor den nächsten Zahlen aus der Agentur für Arbeit. Obwohl wir auch im März keinen Riesenabsturz befürchten, spitzt sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt zu. In dieser Situation helfen keine Aktionen gegen Langzeitarbeitlose im Hartz-IV-Bezug. Wir brauchen dringend einen Kaufkraftschub auf dem Binnenmarkt. Das würde auch den klammen Kassen der Kommune helfen – vielleicht Grund genug dafür endlich einmal aus der Hagener Sicht frech und unverfroren den Verantwortlichen in Düsseldorf und Berlin auf die Füße treten.“ Die Zeit drängt für den DGB und die anstehenden Landtagswahl sollte die Diskussionsbereitschaft in den Parteien und bei den Politikern erhöhen.

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