Fast 12.000 Menschen in Arbeitslosigkeit

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Trotz anhaltend hoher Kurzarbeit in den Hagener Betrieben stieg die Arbeitslosigkeit mit Jahresbeginn um mehr als 600 Menschen. Im gesamten Arbeitsamtsbezirk liegt der Zuwachs bei über 12 % zum Vorjahr. Besonders dramatisch ist die Entwicklung bei den über 50jährigen. Hier sind fast 25%, gegenüber den Zahlen aus dem Januar 2009, mehr in Arbeitslosigkeit. Vor diesem Hintergrund fordert der DGB dazu auf, sinnvolle Regelungen mit Altersteilzeitprogrammen zu schaffen und zu nutzen. Gleichermaßen verweisen die Gewerkschaften darauf, dass die Entwicklung noch einmal ausdrücklich darauf hinweist, dass die Debatte um die Rente mit 67 Jahren mit ihrer Abschaffung zu beenden ist.

Für den DGB-Kreisvorsitzenden Jochen Marquardt macht die aktuelle Entwicklung deutlich, dass das Jahr 2010 noch große Gefahren für den Arbeitsmarkt in sich birgt: „Wir müssen nun alles daran setzen, die Instrumente der Kurzarbeit so lange wie möglich im Interesse der Beschäftigten und Unternehmen in Gang zu halten und brauchen gleichzeitig weitere Konjunkturimpulse durch ein 3.Konjunkturpaket.“ Laut DGB läuft die Wirkung der bisherigen Konjunkturpakete Stück für Stück aus und sichert damit nicht mehr die erforderlichen Impulse. Für die Hagener Situation liegt in den kommenden Monaten eine hohe Verantwortung auf der Arbeit des von der Arbeitsagentur einberufenen „runden Tisches für Beschäftigung“, der sich in den nächsten Wochen wieder treffen wird. „Wir brauchen sowohl gute Überlegungen dazu, was wir vor Ort machen können und wir brauchen deutliche Anforderungen an die nordrhein-westfälische Landesregierung und den Bund, um neue und weitere Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung in Gang zu setzen.“, so Marquardt.

Eine Antwort to “Fast 12.000 Menschen in Arbeitslosigkeit”

  1. Parteimitglied Says:

    Aber Herr Marquardt, wir haben das von Ihnen geforderte Konjunkturpaket III bereits. Es heißt jetzt nur Wachstumsbeschleunigungsgesetz und es beschleunigt den Niedergang der Republik. Getreu nach dem Motto weniger Staat, weniger Steuereinnahmen, weniger Arbeitsplätze. Was der Finanzmarkt nicht geschafft hat, die Bundesregierung arbeite mit Hochdruck daran.

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