DGB: Distanziert sich Hagener CDU von Koch?

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Auf scharfe Kritik des DGB stoßen die aktuellen Äußerungen des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch zur Einführung einer Arbeitspflicht für Hartz IV-Empfänger. Für den Hagener DGB-Kreisvorsitzenden Jochen Marquardt sind die neuen Vorschläge von Koch unsäglich. Aus Sicht der Hagener Gewerkschaften ist Koch wieder einmal in Richtung Stimmungsmache unterwegs.

„Waren es in der Vergangenheit ausländische Mitbürger so sind es diesmal die Langzeitarbeitslosen“, so Marquardt.

Für den DGB startet Koch einen erneuten Versuch aus Betroffenen Schuldige zu machen. Das sich Kanzlerin Merkel und Arbeitsministerin von der Leyen vorsichtig distanzieren wird positiv aufgenommen. Für den DGB-Kreisvorsitzenden wäre es dringend an der Zeit, dass auch die Hagener CDU von diesen Positionen deutlich auf Distanz geht.

Marquardt: „Die Äußerungen von Koch sind unerträglich auch für die Betroffenen in unserer Stadt. Wir wünschen uns eine klare Abgrenzung der CDU-Politiker in unserer Stadt. Nicht schlecht wäre auch ein klares Wort des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Rüttgers.“ Dieser forderte in den vergangenen Wochen eine Neuausrichtung der Hartz-Politik.

„Das las sich ganz anders und das bedarf einer Klärung“, so Marquardt.

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