Hagen reicht an manche Großstadt heran – aber …

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Für die wirtschaftliche und städtebauliche Entwicklung von mittleren Städten der Metropole Ruhr gewinnt die Kultur- und Kreativwirtschaft immer mehr an Bedeutung. Dies ist ein zentrales Ergebnis einer Studie, die der Regionalverband Ruhr (RVR) zusammen mit dem Büro STADTart erarbeitet hat.

Mittlerweile hat die Hälfte aller steuerpflichtigen Betriebe und Selbständigen der Kultur- und Kreativwirtschaft im Ruhrgebiet ihren Sitz in den Mittelzentren und Kreisen, wie zum Beispiel in Gelsenkirchen, Hagen oder im Kreis Unna.

Die Ergebnisse der Studie basieren auf einem Vergleich zwischen den Großstädten (Duisburg, Essen, Bochum und Dortmund), den Mittelzentren (Gelsenkirchen, Oberhausen, Hagen, Hamm, Mülheim/Ruhr, Herne, Recklinghausen und Bottrop) und den Kreisen (Kreis Wesel, Kreis Recklinghausen, Kreis Unna, Ennepe-Ruhr-Kreis) anhand ausgewählter statistischer Daten.

Ralf Ebert, Dortmunder Büro STADTart: „Der Schwerpunkt der wirtschaftlichen Aktivität liegt zwar weiterhin in den drei Großstädten, Essen, Dortmund und Bochum. Aber Mittelzentren wie Hagen, Mülheim/Ruhr oder Oberhausen reichen bei Umsatz und Unternehmenszahlen an manche Großstadt heran und liegen im Vergleich noch vor Duisburg.“

Die Stadt Hagen ist in dieser Gruppe am besten positioniert, sie erreicht nach Essen, mit knapp 2.000 EUR Umsatz pro 1.000 Einwohner/innen sogar den zweithöchsten Indexwerte aller Städte des Ruhrgebiets. Dies ist vermutlich auf das in Hagen ansässige Druckzentrum des WAZ-Mediengruppe zurückzuführen.

In der Studie wurden nicht nur die eigentlich kulturellen und kreativen Bereiche erfasst, sondern auch nachgeordnete Produktionsbereiche wie Druckereien etc.

Eine Antwort to “Hagen reicht an manche Großstadt heran – aber …”

  1. Ninja Says:

    Ist wie beim Hummelflug in Rückenlage:

    Gut ist dabei, das die Hummel nicht weiss, dass die Flügel eigendlich ihr Gewicht nicht tragen können. Aber es klappt trotzdem.

    So ähnlich ist es mit Studien.
    Wer war Auftraggeber? Was bezweckt der Auftraggeber mit dieser Studie? Welche Fragen wurden gestellt? Konnte man nur mit Ja oder Nein, oder auch selbst formulierte Antworten geben?
    Wie viele Befragte haben geantwortet?
    Per Telefon, per persönliches Gespräch, per Fragebogen?
    Hat der Ausführende zu diesen Studien schon mal ähnliche Studien bearbeitet? Etc.,ect.

    Es gilt immer noch der alte Witz:
    „Glaube keiner Studie oder Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.“

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