HAGEN AKTIV: Stadtbäume schützen

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Die Wählergemeinschaft HAGEN AKTIV fordert die Wiedereinführung der Baumschutzsatzung. CDU und SPD im Hagener Rat hatten die Satzung mit der Begründung gekippt, es seien (angeblich) 50.000 Euro im Jahr einzusparen. Eine Behauptung, die sich sehr schnell als Unfug erwiesen hatte.

Inzwischen ist das eingetreten, was auch die Umweltverbände befürchtet hatten: Es wird rücksichtslos abgeholzt. HAGEN AKTIV liegen nach eigener Aussage mittlerweile lange Listen gefällter Bäume vor, die ehedem unter die Baumschutzsatzung fielen. Grund genug, dass die Satzung möglichst schnell wieder eingeführt werden müsse.

Große Stadtbäume bewarten mit ihrer Filterwirkung die Menschen vor zu hohen Belastungen mit Feinstaub und anderen Schadstoffen. Bäume hätten außerdem eine ästhetische und damit Stadt verschönernde Wirkung.

Eine Recherche von HAGEN AKTIV ergab, dass keine NRW-Großstadt – außer Hagen – ihre Baumschutzsatzung abgeschafft hat. Allein auf der aktuellen Fällliste der Grünflächenamtes für 2010 stehen mehr als 150 städtische Bäume.

HAGEN AKTIV fordert im Gegenzug einen Innenstadt-Begrünungsplan.

Eine Antwort to “HAGEN AKTIV: Stadtbäume schützen”

  1. Parteimitglied Says:

    Das Fällen großer, schützenswerter Bäume ist genauso kontraproduktiv für die Umwelt, wie die immer weiter verringerten Angebote im ÖPNV. Bäume produzieren Sauerstoff und ein gut ausgebauter ÖPNV reduziert den Individualverkehr und somit das Entstehen von Schadstoffen.

    Im Luftreinhalteplan der Stadt Hagen wird als eine Maßnahme der Ausbau des ÖPNV propagiert und im Rat wurde nach der Abschaffung der Baumschutzsatzung die Bepflanzung der Straßensäume mit Feinstaub absorbierendem Moos diskutiert. Hier zeigt sich wieder einmal: Die Stadt Hagen kann nicht wirtschaften. Da zählt das Argument nicht, dass durch die Abschaffung der Baumschutzsatzung im Grünflächenamt eine Arbeitsstelle eingespart wurde, wenn gleichzeitig neue Bepflanzungen gewollt sind, die Pflege benötigen.

    Der Weltklimagipfel in Kopenhagen war leider nicht in der Lage ein eindeutiges Signal für unsere Umwelt zu geben. Somit ist es auch nicht verwunderlich, wenn die BürgerInnen vor Ort genauso egoistisch handeln wie die Politik. Bei der aktuellen Wetterlage ist gut zu beobachten, wie sie wieder ihre eingefrorenen Karren warmlaufen lassen. Manche sind so dreist und gehen wieder in die warme Stube bis es auch im Auto schön mollig ist. Na dann, schöne Weihnachten und gut durchatmen.

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