Wenn nicht Jamaika, dann eben Honduras

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Das Miteinander im neugewählten Hagen Rat zeigt erste Konturen, FDP und CDU stehen vor einem Koalitionsvertrag.

Die künftigen Machtverhältnisse im Hagener Rat nehmen Gestalt an. Die Dreiergespräche zwischen CDU, FDP und Grünen, die mit Rücksicht auf gewisse Befindlichkeiten zwischen Grünen-Kreisverband und -Fraktion nicht mehr Jamaika-Verhandlungen, sondern intern nur noch als Honduras-Gespräche betitelt werden, biegen zumindest im Hinblick auf Liberale und Union auf die Zielgerade ein. Nach den Fraktionssitzungen am Montag wollen sich die Partner im Bund jetzt auch auf lokaler Ebene in Form eines Koalitionsvertrages fest aneinander binden.

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Jamaika, Honduras – Takatuka-Land? CDU und FDP allein haben jedenfalls keine Mehrheit im Hagener Rat. Hoffen wir also, daß das so bleibt und die „gewissen Befindlichkeiten“ im grünen Kreisverband die Oberhand gewinnen. Sonst kupfert schwarz-gelb-plus beim großen Vorbild im Bund möglicherweise noch die dort angesagte Finanzpolitik ab: Den Glauben daran, mit Steuergeschenken für ihre Klientel (Gewerbesteuer?) mit noch größeren Haushaltslöchern die Hagener Wirtschaft anzukurbeln zu können.

3 Antworten to “Wenn nicht Jamaika, dann eben Honduras”

  1. TheAvenger Says:

    Da könnte doch die Linkspartei zur Mehrheitsbeschaffung für CDU-FDP zur Seite springen. Dieses Grüppchen hat sich doch schon in den innerparteilichen Machtkämpfen der SPD bei der Wahl der stellvertretenden Bürgermeister von den herrschenden Apparaten instrumentalisieren lassen (Kramps). Außerdem den CDU-Kohaupt in der Bezirksvertretung Nord mitgewählt. Daß Kohaupt – nachdem er von seiner Partei zum Landtagskandidaten gewählt wurde – nichts eiligeres zu tun hatte. als seine Suada zur Linkspartei abzulassen, hat die sogenannte „Linke“ wohl gar nicht bemerkt.

    Was merken die überhaupt?

  2. Ninja Says:

    TheAvenger,

    du schreibst von der Links“partei“ .
    Das mit Partei verschlucken wir mal und lassen die geballte Faust in der Hosentasche.
    Richtiger müsste es doch heissen: die Gruppierungen aus dem Hentschelclan, Sondermaiergruppe und Weberverwandschaft.

    Das einige obige Personen kein Mitglied der LINKEN. mehr sind
    und das ganze einen Vorlauf hatte, darf auch nicht vergessen werden.

    Das ganze unter grosses Kino mit den Titel;
    Wie übernehme ich einen Kreisverband und plaziere meine Verwandschaft auf Listen der LINKEN.

    Es reicht nicht aus, gegen Hartz4 zu sein und sonst als Politische Dumpfbacke im Hagener Rat oder den Hagener Bezirksvertretungen zu sitzen.

  3. Koala Says:

    Ich hoffe nur die Grünen in Hagen verraten ihre Grundsätze nicht ebenso wie in Land und Bund. Wenn sie allerdings eine wesentliche Verbesserung für den ÖPNV herausholen wäre das ein Gewinn für Hagen.

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