FernUni: Von Hagen zum Bauhaus

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Ausstellung zeigt Einfluss des Bauhaus-Stils auf Hagener Künstlerinnen und Künstler

Im Jahr des 90-jährigen Gründungsjubiläums des Bauhauses zeigt die Universitätsbibliothek (UB) der FernUniversität in Hagen die Arbeiten und Ideen dieser einflussreichen Bildungsstätte in den Bereichen Architektur, Kunst und Design am Beispiel von sechs Hagener Künstler- und Gestalterbiografien.

Die Ausstellung „Von Hagen aus zum Bauhaus“ ist vom 8. Dezember 2009 bis 19. Januar 2010 im Ausstellungsraum der Universitätsbibliothek zu sehen. Vorgestellt werden die Lebensläufe und Werke von August Agatz, Heinrich Brocksieper, Albert Buske, Max Gebhard, Reinhard Alexander Hilker und Erna Mayweg. Die Künstlerinnen und Künstler wurden von Ideen des Bauhauses geprägt.

Die Ausstellung wird am 8. Dezember um 19 Uhr in der Bibliothek eröffnet. Nach der Begrüßung durch die Leiterin der UB, Karin Michalke, führt Dr. Friedrich-Wilhelm Geiersbach von der FernUniversität in die Ausstellung ein: „Hagener Impuls für ein Studium am Bauhaus“. Petra Holtmann, Kunsthistorikerin im ardenkuverlag Hagen, hat die Ausstellung konzipiert.

Die Verbindungen der Stadt Hagen mit der Architektur-, Kunst- und Designschule Bauhaus sind vielfältig. Keine andere westfälische Stadt setzte mit der von Max Austermann geleiteten Malerschule so gezielt Impulse für ein Studium dort. Der Hagener Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus war darüber hinaus einer der engsten Freunde und Förderer von Walter Gropius, dem ersten Direktor des Bauhauses.

Das „Staatliche Bauhaus“ wurde 1919 von Walter Gropius in Weimar gegründet. Es entstand durch die Vereinigung der Kunstschule in Weimar mit der 1907 von Henry van de Velde, dem Architekten des Hohenhofs, gegründeten „Großherzoglichen Sächsischen Kunstgewerbeschule Weimar“. 1925 zog die Schule nach Dessau um und 1932 schließlich nach Berlin, wo sie ein Jahr später geschlossen wurde. Das Bauhaus gilt heute weltweit als Heimstätte der Avantgarde der Klassischen Moderne auf allen Gebieten der freien und angewandten Kunst.

Öffnungszeiten:

Montag – Donnerstag 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr, Freitag 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr, Samstag 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Vom 28.12. bis 30.12. schließt die Bibliothek bereits um 17 Uhr. Am 24.12. und 31.12.2009 bleibt sie ganztägig geschlossen.

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