Journalismus zwischen Meinungsmache und Moral

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Während Verlagshäuser Redaktionen eindampfen, predigen die dafür verantwortlichen Kürzungsmanager wie WAZ-Chef Bodo Hombach eine „Moral der Medien“. Während die Landesmedienanstalten beim privaten Rundfunk kaum journalistische Ansprüche durchsetzen, wollen sie diese noch belohnen mit einem Qualitätsförderbonus aus den Gebührengeldern.

Doch worin bestehen die journalistischen Fehlleistungen? Sind es kleinere Versäumnisse, ein bisschen weniger Tiefenschärfe? Für Albrecht Müller, Gründer des Internet-Portals nachdenkseiten.de., geht der Qualitätsverlust tiefer. So wirft er in seinem jüngsten Bestseller „Meinungsmache“ den Journalisten unter anderem vor, die neoliberale Argumentation von Politik und Wirtschaft schlicht übernommen zu haben. Statt volkswirtschaftliche Hintergründe zu liefern sei man unkritisch dem politischen Schlachtruf von Privatisierung und Deregulierung gefolgt.

Quelle: Deutschlandfunk

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