DGB-Hagen: Von Diegel enttäuscht

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Der Hagener Gewerkschaftsbund ist über die Bewegungslosigkeit des Arnsberger Regierungspräsidenten tief enttäuscht. Seine Äußerungen vor den rund 600 Feuerwehrleuten auf der Hagener Protestveranstaltung werfen für den DGB die Frage auf, ob Helmut Diegel die realen Probleme überhaupt erfasst hat.

„Wenn dem Regierungspräsidenten nicht mehr einfällt, als sich hinter formale gesetzliche Rahmenbedingungen zu verschanzen, ist dies ein außerordentlich trauriges Ergebnis!“, so der DGB-Kreisvorsitzende Jochen Marquardt. „Seit Jahren versehen die Kollegen ihren Dienst im Interesse der Menschen und der Stadt. Gleichzeitig bleiben sie im Beförderungsstau hängen.“

Die Hoffnung, dass die Kundgebung und Demonstration eine Wende im Umgang mit den Feuerwehrbeschäftigten einleiten könnte, ist für den DGB weiterer Betroffenheit über Ungerechtigkeit und auch berechtigtem Zorn über die Bewegungslosigkeit gewichen.
Die Ankündigung der Demonstranten den Widerstand gegen diese Politik nun auch in andere Städte zu tragen, stößt auf Verständnis bei den Gewerkschaften.

Marquardt: „Das ist nur recht und billig. Jetzt gilt es den Protest auszuweiten und Druck auf die Landesregierung auszuüben.“ Die Hagener Gewerkschaften wollen diesen Weg mit uneingeschränkter Solidarität begleiten.

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