Hängepartie um Bahnhofshinterfahrung

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Während man bei der Stadtverwaltung sich davon überzeugt zeigt, sämtliche Hausaufgaben erledigt zu haben, sieht die Bezirksregierung in Arnsberg eine zentrale Grundstücksfrage noch als ungeklärt an. „Solange für den ersten Bauabschnitt keine Grundstückssicherheit besteht, versenden wir auch keinen Bewilligungsbescheid”, stellt der Sprecher der Kommunalaufsicht, Jörg A. Linden, klar.

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Während kleine Häuschenbesitzer immer schon ratzfatz für Autobahnenbau und Industrieprojekte enteignet wurden, will die Bezirksregierung in diesem Fall, in dem ein Konzern betroffen wäre, ein entsprechendes Verfahren „keineswegs als Druckmittel im Rahmen von Grundstücksverhandlungen missbrauchen“.

Wie auf der Planskizze zu erkennen ist, besteht der 1. Bauabschnitt im wesentlichen aus drei reichlich überdimensionierten Großkreuzungen und einem neuen Kreisverkehr. Allein dafür müßte die Stadt Hagen ca. sieben Millionen Euro Eigenmittel bereitstellen. Nur für den Abschnitt Dieckstr. bis Villa Post. Die daran anschließende eigentliche Bahnhofshinterfahrung ist bis heute nicht bewilligt.

In der Öffentlichkeit wird immer der Eindruck erweckt, nach Fertigstellung dieses Straßenstücks könne dann der Bereich der Wehringhauser Str. saniert werden. Dafür gibt es allerdings weder Pläne noch sind Gelder vorgesehen – wie übrigens noch nie beim Bau von Stadtteilumgehungen in Hagen.

Siehe auch hier: Verkehr a tergo

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