Vom Remberg- zum Drive-in-Friedhof

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„Wege und Grabeinfriedungen werden kaputt gefahren und so mancher Autofahrer macht nicht einmal vor einem Begräbnis halt. Wir mussten jetzt handeln,” so Eva Katharina Vogel von der Friedhofsverwaltung.

„Teilweise ist es schon pietätlos, was hier auf dem Friedhof passiert. Die Autos fuhren kreuz und quer, wurden einfach irgendwo abgestellt und behinderten uns bei der Arbeit. Ich will ja niemanden etwas unterstellen, aber seitdem hier viel gefahren wird, wird auch viel mehr geklaut. Rein ins Auto und weg”, sagt Gärtnerin Sieglinde Rüsseler.

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Freie Fahrt für freie Bürger. Die Hofierung des Autoverkehrs nimmt immer absurdere Züge an. Taxipulks und Autosalons in der „Fußgänger“zone sowie die De-facto-Freigabe der Gehwege als Parkplätze reichen noch nicht. Jetzt bekommt also auch der Begriff „Autofriedhof“ noch eine ganz neue Bedeutung. Daß zukünftigt zwei Euro für die Einfahrt zu zahlen sind, belegt keinen Sinneswandel.

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