CDU-Knollmann: Beste Förderung für Kinder

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Mein Verständnis von Politik ist es, sich für die Menschen zu engagieren, ihre Lebensbedingungen zu verbessern und die Zukunft zu ihren Gunsten zu gestalten.

Das fängt bei unseren Kindern an. Kinder stellen eine Bereicherung dar. Sie verdienen es, ihnen die beste Förderung zukommen zu lassen. Projekte wie „Jedem Kind sein Instrument“ oder Selbstverständlichkeiten wie „Jeden Tag eine warme Mahlzeit“ müssen nicht nur weiterhin erhalten bleiben, sondern ausgebaut werden.

Quelle: Wochenkurier

Anmerkung: Carmen Knollmann verschweigt in ihrem PR-Artikel schamvoll, daß dank der Politik der schwarz-gelben Landesregierung und der Vollstreckung derselben durch den Knollmann-Parteifreund Regierungspräsident Helmut Diegel, beide genannten Maßnahmen auf tönernen Füßen stehen und lediglich bis zum Ende des laufenden Schuljahres gesichert sind. Also exakt bis nach den NRW-Landtagswahlen.

Zum Projekt „Jedem Kind sein Instrument“ (JEKI) heißt es in der in der Sitzung des Kultur- und Weiterbildungsausschusses vom 16.6.2009 verabschiedeten Vorlage 0440/2009:

In Anbetracht der gegenwärtigen Einsparvorgaben (hier besonders: Personalabbau!) und der ungeklärten Situation nach 2010 wäre eine deutliche Ausdehnung auf viel mehr Schulen und ein explosionsartiges Anwachsen der Schülerzahlen in keiner Weise zu realisieren.

Es zeigt sich, dass in der – in Hagen besonders deutlichen – Konsolidierungs- und Abbauphase der Musikschulen und der Kultur allgemein die Realisation eines solchen Riesenprojekts sehr bald an Grenzen stößt. Ist das Personal da, muss es schließlich auch eingestellt und bezahlt werden. Wünschenswertes und Machbares zeigen sich im 3. JEKI-Jahr als deutlich unvereinbare Gegensätze.

Laut Sitzungsprotokoll weist der Leiter der städtischen Musikschule, Schröder, auf die Problematik hin: Er verweist auf die schwierige Personalsituation, zwei freiwerdende Stellen sollen nicht wiederbesetzt werden und auf der anderen Seite solle JEKI ausgebaut werden. Finanziell stehe man durch die Einwerbung von Sponsoren- und Spendengeldern für die Instrumentenbeschaffung relativ gut da. Diese Situation könne sich möglicherweise aber ändern, da auch der Hauptsponsor, die Sparkasse, signalisiert habe, dass die Zahlungen nicht über Jahre hinweg so weitergehen können.

Ähnlich die Finanzierungssituation beim Projekt „Kein Kind ohne Mahlzeit“. Am 25.6.2009 fasste der Stadtrat folgenden Beschluß:

1. Die Stadt Hagen nimmt (…) im Schuljahr 2009/2010 an dem Landesprogramm „Kein Kind ohne Mahlzeit“ teil. Die Finanzierung des städtischen Eigenanteils erfolgt aus Mitteln der Sparkassenspende des Jahres 2008.

2. Die Fortsetzung der Teilnahme gemäß Ziffer 1 im Schuljahr 2010/2011 erfolgt unter der Voraussetzung, dass im Jahr 2010 zur Finanzierung des städtischen Eigenanteils wiederum eine Sparkassenspende oder sonstige Drittmittel zur Verfügung stehen.

Im Klartext: Für beide Programme dürfen keine städtischen Mittel zur Verfügung gestellt werden, weil Knollmanns Parteifreunde in Düsseldorf es so beschlossen haben. Fallen die Sponsoren weg, sind auch die Programme am Ende. Wie gut, daß das erst nach der Landtagswahl der Fall sein wird.

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