Umdenken! Gegenlenken! Wählen gehen!

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Der DGB-Hagen ruft alle Hagener auf zur Wahl zu gehen. „Die Wahlbeteiligung zu den Kommunalwahlen muss uns alarmieren. Auch wenn die Beteiligung an Bundestagswahlen in den vergangenen Jahren immer besser war, wollen wir noch einmal eindringlich zur Wahl aufrufen“, so DGB-Kreisvorsitzender Jochen Marquardt.

„Am 27. September werden die Weichen für die Politik der nächsten vier Jahre gestellt. Im ganzen Land sind Millionen Arbeitsplätze in Gefahr. Auch in Hagen bangen Tausende um die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes. Es muss jetzt alles getan werden, um Beschäftigung zu sichern, Arbeitslosigkeit zu vermeiden und die Kolleginnen und Kollegen vor drohender Armut zu bewahren.“

Der DGB will:

  • Mehr Investitionen in Bildung, Ausbildung und gute Arbeit: Faire Bildungschancen und sichere Arbeitsplätze statt prekärer Jobs!
  • Gleichen Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort – für Frauen und Männer, sowie Gleichbehandlung der Leiharbeit!
  • Mehr Sicherheit bei Arbeitslosigkeit und fürs Alter!
  • Flexible Übergänge in den Ruhestand statt Rente mit 67!
  • Gegen Armut – vor allem Kinderarmut. Auch dafür: Gesetzliche Mindestlöhne
  • Hilfe und Unterstützung zur Bewältigung der Finanzsituation der Kommunen.

Auch wer nicht wählen geht, wird trotzdem regiert! Nur eine hohe Wahlbeteiligung ermöglicht eine Politik für die Mehrheit der Menschen. Deshalb ruft der DGB alle Wahlberechtigten auf: Keine Stimme verschenken!

WÄHLEN GEHEN!
Der ungezügelte Finanzkapitalismus hat die Weltwirtschaft in eine tiefe Krise gestürzt. Die Zeche darf nicht den Beschäftigten, Arbeitslosen oder Rentnern aufgebürdet werden. Damit sich eine solche Krise nicht wiederholt, muss Schluss sein mit der Politik der Deregulierung und Privatisierung. Die Finanzmärkte müssen an die kurze Leine. Das geht nur mit klaren Regeln und starker Kontrolle. Gerade in der Krise hat sich die Mitbestimmung bewährt. Unsere Wirtschaft braucht nicht weniger sondern mehr Arbeitnehmerrechte. Deshalb: Mehr Mitbestimmung und Finger weg vom Kündigungsschutz!

Der Sozialstaat ist gerade in der Krise gefordert. Wir brauchen starke solidarische Sozialsysteme. Das geht nur mit der Bürgerversicherung: Mehr Sicherheit durch mehr Solidarität und mehr Gerechtigkeit. Dazu gehört auch ein sozial gerechtes Steuersystem.

Unsere demokratische Gesellschaft braucht Vielfalt und Respekt gegenüber allen Menschen, unabhängig von ethnischer oder sozialer Herkunft. Die alten und neuen Nazis sind Feinde der Demokratie. Sie gehören weder auf unsere Straßen noch in unsere Parlamente.

Darum gilt am 27. September: Umdenken! Gegenlenken! Wählen gehen!

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