Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus

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Wie Kinder und Jugendliche zur Zeit des Nationalsozialismus gelebt haben, erfährt man am kommenden Sonntag, 20. September, um 15 Uhr bei einer informativen Führung zur Ausstellung „Und sie werden nicht mehr frei – Jugend im Nationalsozialismus“ im Stadtmuseum Hagen.

Die Kindheit im Nationalsozialismus war für eine ganze Generation prägend. Schon mit zehn Jahren mussten die Kinder zu den Pimpfen oder Jungmädeln, später folgten HJ und BDM. Jungen wurden zu Soldaten erzogen und Mädchen im nationalsozialistischen Sinne auf ihre Rolle als Hausfrau und Mutter vorbereitet. Im Krieg wurden viele der Jugendlichen als Melder oder Luftschutzhelfern sowie später an der Flak oder im Volkssturm tödlichen Gefahren ausgesetzt.

Auch die Schule war in allen Fächern vom nationalsozialistischen Gedankengut durchdrungen. Statt Wissen zählte der Glaube an den Führerstaat. Sport wurde wichtiger als Bildung.

Die sehenswerte Ausstellung offenbart aber auch, was mit denen passierte, die nicht dazu gehören durften oder wollten. Für viele führte der Weg über die Konzentrationslager in den Tod. Viele Fotos, beachtenswerte Objekte, aussagekräftige Inszenierungen und aufschlussreiche Zitate zeigen das Leben der Kinder und Jugendlichen zur Zeit des Nationalsozialismus. Die etwa einstündige Führung kostet für Erwachsene 3 Euro und für Kinder 1,50 Euro jeweils zuzüglich des Eintritts von 2 Euro sowie 1 Euro.

Weitere Informationen: Historisches Centrum

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