Wirtschaftsentwicklung ruft Besorgnis hervor

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Die aktuellen Daten des statistischen Bundesamtes verstärken die Besorgnis beim Hagener DGB. So verweisen die Statistiker darauf, dass die Beschäftigung in der gewerblichen Wirtschaft im Juli gegenüber dem Vorjahr um 3,9%, die Zahl der Arbeitsstunden um 10,4% und die Lohn- und Gehaltssumme um 7,5% gesunken sei.

Für den Hagener DGB-Kreisvorsitzenden Jochen Marquardt eine dramatische Entwicklung, die das Gerede um ein Ende der Krise als absurdum führt. „Gerade in einer Stadt, die so stark an der gewerblichen Wirtschaft, hängt macht uns das große Sorgen. Verbunden mit der Einschätzung des deutschen Einzelhandels, der einen Umsatzrückgang um 2% für das laufende Jahr erwartet, wird deutlich, das jetzt verstärkte Anstrengungen in der Politik unternommen werden müssen. Weitere Konjunkturmaßnahmen sind dringend erforderlich.“

Bisher, so der DGB, habe die Kurzarbeit in fünfstelliger Zahl im Arbeitsamtsbezirk noch vieles abfangen können. Wie lange das noch gelingt, ist nicht zu sagen. Noch vor der Wahl fordert der DGB klare Aussagen zu neuen Impulsen. „Dabei erwarten wir auch deutliche Aussagen von den Hagener Kandidaten“, so Marquardt.

Unter anderem bleiben die Forderungen nach Durchsetzung des gesetzlichen Mindestlohnes ebenso auf der Tagesordnung wie eine Revidierung der Beschlüsse zur Rente mit 67 Jahren. Angesichts der Arbeitsmarktentwicklung geht es um klare Aussagen der Parteien und deren Bewerber für die Erststimmen.

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