Eine Form der Schwulen-Hatz

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Der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes in Hagen bekräftigt die Notwendigkeit von regelmäßigen Blutspenden. Um den Bedarf abzudecken müssten 6 % der Bevölkerung Dauerspender werden. Zurzeit gibt es gerade einmal die Hälfte Spendenwilliger.

Blut von Schwulen, Drogenabhängigen, Prostituierten und ehemaligen Strafgefangenen ist nicht gewollt, weil das Risiko einer Aidsinfektion zu groß sei. Die Zugehörigkeit zu einer so genannten Risikogruppe wird vor der Spende abgefragt.

Mit dem Spendeverbot für Schwule wird unterstellt, dass alle Homosexuellen mit ständig wechselnden Partnern ungeschützten Sex praktizieren. Dies ist eine Diskriminierung der besonderen Art. Das auch Schwule verantwortungsvoll sind und/oder in langen Beziehungen leben, wird einfach ignoriert. Nach dem biederen Geschäftsmann, Familienvater oder Junggesellen der regelmäßig zu Prostituierten geht, wird nicht gefragt. Das Sexualverhalten müsste abgefragt werden und nicht die Veranlagung.

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