Die Seher – OB- Kandidaten zum Thema Schule

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In der WP Serie „OB- Kandidaten beziehen Position“ werden den 8 OB- Kandidaten hellseherische Fähigkeiten abverlangt, indem sie Stellung zu der Frage beziehen sollen: „Wie wird die Schullandschaft 2015 aussehen und kommt es zu weiteren Schulschließungen?“

 

 

Jochen Weber (SPD) wird aus finanziellen Gründen keine Schulen schließen, lediglich im Bedarfsfall (weiter sinkende Einwohnerzahlen) zusammenlegen. Wie hat man sich das vorzustellen? Werden an einem Standort die Schulen abgerissen, um mit dem Material andere Schulen zu erweitern? Sicher nicht. Hier sind Standortschließungen, also Schulschließungen gemeint. – Zwei Sätze von Herrn Weber mit gegensätzlichen Aussagen.

Jörg Dehm (CDU) hat politisch geschickt auf die Fragen geant-wortet. – Nämlich gar nicht. Seine Aussagen gehen an der Fragestellung komplett vorbei.

Claus Thielmann (FDP) ist der Meinung, dass zurückgehende Schülerzahlen nicht zwangsläufig zu Schulschließungen führen müssen, da in vielen Stadtbezirken die Schulen gesellschaftliche Funktionen haben. Diese Aussage wird den Förderverein OGS Boloh und die Kulturgemeinschaft Eppenhausen ebenso freuen wie die vom Mitbewerber der Grünen.

Jochen Riechel (Grüne) beweist offensichtlich hellseherische Fähigkeiten mit seiner Aussage, dass die Schülerzahlen bis 2015 weiter sinken werden. Vielleicht kann Herr Riechel auch sagen, ob die Schülerzahlen nach 2015 wieder steigen werden, bevor er die Gebäudeinfrastruktur neu berechen lassen will. Auch er sieht wie die FDP, dass Schulen auch noch andere Bedeutungen für die Stadtteile haben, als nur Lernfabriken für Schüler zu sein.

Hans-Otto Marscheider (BfH) sieht es so: Weniger Schüler – weniger Schulen, aber nicht so große Klassen. – Klasse Herr Marscheider, eine eindeutige Position.

Ingo Hentschel (DIE LINKE) hofft auf ein gutes Abschneiden der Partei und will die drohenden Schulschließungen mit der Einführung von Integrationsschulen abwenden. Er ist weiterhin der Meinung, bei Anwendung linker Politik würden junge Familien zuwandern. – Endlich wissen wir warum junge Familien aus Hagen fortgehen. Es gibt im Stadtrat Hagen keine linke Politik. Den Beweis hat der Fraktionsvorsitzende erbracht mit seiner Forderung  nach einem Sparpaket von 150 Millionen EURO.

Dr. Josef Bücker (Hagen Aktiv) lehnt ohne wenn und aber Einschnitte in der Bildungspolitik ab. – Bravo Dr. Bücker, eine eindeutige Position.

Manfred Schenk (parteilos) will aus finanziellen Gründen bis 2015 weiterführende Schulen schließen. Grundschulen aber müssten in den Stadtteilen bleiben.

Die vollständigen Stellungnahmen sind nachzulesen unter; Der Westen

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