Gesundheitsamt kapituliert vor H1N1 – Virus

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Der Leiter des Gesundheitsamtes in Mülheim Georg Ohde gab gegenüber der WAZ am 21.07.2009 an: „Bei einigen Menschen zeigten sich nur leichte oder gar keine Symptome der Schweinegrippe, sie steckten sich also mit dem Virus an ohne es zu merken. Deshalb haben wir es aufgegeben die Kranken zu isolieren.“

In Hagen ist man anderer Meinung. Hier werden sogar die Kontaktpersonen von Infizierten für eine Woche in häusliche Quarantäne gesteckt. (WP 20.07.2009)

Woher kommen diese unterschiedlichen Einschätzungen über die erforderlichen Maßnahmen? Ist das Hagener Gesundheitsamt verantwortungsbewusster als die Mülheimer Kollegen, oder sind sie nur ängstlicher? Eines steht jedenfalls fest, wenn zum Ende der Sommerferien die Fälle der mit dem H1N1 – Virus Infizierten sprunghaft ansteigen werden, machen regionale Quarantänemaßnahmen wenig Sinn.

Arbeitnehmer die unter häusliche Quarantäne gestellt werden haben keinen Anspruch auf Lohnersatzleistungen. Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden, damit nicht neben der Angst zu erkranken auch noch die finanziellen Sorgen kommen.

Da sind die Mitarbeiter der Hagener Stadtverwaltung in einer komfortableren Situation. Ihr Dienstherr der OB Peter Demnitz hat verfügt, dass alle Urlaubsrückkehrer aus den USA und Mexiko für eine Woche in bezahlte Quarantäne gehen müssen. Konsequenterweise müsste diese Maßnahme, nach den aktuellen Erkrankungsfällen von Spanienrückkehren, auch auf andere Länder ausgeweitet werden. (s.a. doppelwacholder vom 3.7.)

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