Stadtmarketing: Richtig dreist

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Es ist unglaublich, was da passieren konnte”, sagte kürzlich ein Insider bei der Stadtverwaltung, als er nur von Gepflogenheiten beim Stadtmarketing sprach, nicht mal von den Manipulationen.

Bei den überhöhten Abrechnungen mit der Stadt, die „unkritisch” über den Schreibtisch eines Mitarbeiters im Büro des Oberbürgermeisters gingen, gibt es einen fast schon grandios dreisten Fall. Vor rund fünf Jahren wurde ein holländischer Stoffhändler als Mitglied im Verein Stadtmarketing ausgegeben. So konnte seine angebliche Sonderzahlung (Spende) an den Verein der Stadt in Rechnung gestellt. Denn laut Ratsbeschluss hatte sich die Stadt verpflichtet, die Spenden von Mitgliedern zu verdoppeln – aber nur von Mitgliedern.

Strafrechtlich relevant könnten wegen der Verjährungsfrist, so die Staatsanwaltschaft, nur die Fälle seit 2004 sein. Sie ermittelt gegen alle Funktionsträger im Verein und bei der Stadt, also nicht nur gegen Citymanager Christian Isenbeck und den geschäftsführenden Vorstand Ludwig Heimann, sondern auch gegen die Vorstände wie FernUni Prof. Dr. Hoyer und Oberbürgermeister Demnitz sowie den Mitarbeiter im Büro des OBs.

Quelle: DerWesten

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