Hoch auf dem Wagen

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Ein Beitrag unseres Lesers Kai aus der Kiste

Heute sind die Bilder vom „Hasper Kirmeszug“ in „Der Westen“ online. Auch wenn man im allgemeinen kein Freund karnevalistischen (Sommer)-Treibens ist, drücken diese Bilder doch in vielen Fällen eine im besten Sinne volkstümliche Fröhlichkeit, gepaart mit pfiffigen Ideen und gestalterischem Fleiß aus. Der Hasper Kirmeszug gleicht in diesem Sinn ein wenig den „Schol- und Veddelszüch“ in den Kölner Stadtteilen, die sich auch deutlich von dem vom Kommerz durchtränkten Rosenmontagszug abheben.

In Haspe kommen die Vereine und Nachbarschaften zu Wort, was in Zeiten wachsender ökonomischer Not um so wichtiger wird.

Was allerdings die Eigenwerbung des Jochen Weber mit einem eigenem „Prunkwagen“ mit Fröhlichkeit und Pfiffigkeit zu tun hat, erschließt sich mir nicht. Diesem Mann fehlt offensichtlich jedes Gespür für Grenzen, die man aus Anstand nicht überschreiten sollte. Ich empfand die Bilder nur platt und bräsig. Primitive Eigenwerbung, aufgesetzt und schamlos.

Jochen Weber ist Bezirksvorsteher in Haspe. Er gehört in dieser Funktion selbstverständlich zum Hasper Brauchtum. Er hätte seine Ideen eines besseren Haspe und Hagen (wenn er überhaupt Ideen dazu hat) auch anläßlich des Kirmesumzuges fröhlich und pfiffig kommunizieren können, vor allem im direkten, bescheidenen Gespräch mit dem Bürger. Aber er kann wohl nur „auf die Kacke“ hauen.

Anmerkung (ws): Das erwähnte Bild gibt es hier.

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