Gaspreisrebellen siegen vor dem Amtsgericht

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24 Hagener Gaspreisrebellen haben am Montag vor dem Amtsgericht Hagen gegen den Energiekonzern Mark E gesiegt. Damit findet ein nahezu fünfjähriges Aufbegehren sein vorläufiges erfolgreiches Ende (Mark E dürfte gegen die Niederlage wohl in Berufung gehen). Die aufmüpfigen Gaskunden hatten seit 2005 Rechnungen eigenmächtig gekürzt, weil sie die andauernden Preiserhöhungen des Energieversorgers nicht für rechtmäßig hielten.

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Im Jahre 2005 erhöhte Mark-E den Gaspreis um insgesamt 30%. Wäre damals lediglich die Verteuerung des Rohstoffs weitergereicht worden, hätte sich der Preis für die Kunden nur um 16% erhöht.

Im Rahmen der aktuellen Spardebatte ist Mark-E aufgefordert worden, die Rendite zu erhöhen, um größere Ausschüttungen an die Anteilseigner zu ermöglichen. Größter Aktionär ist die Stadt Hagen, die auf diese Art und Weise hofft, ihr Haushaltsdefizit zu verringern. Wie die erhöhte Dividende erreicht würde, läßt sich unschwer denken: Über eine Erhöhung der Preise.

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