Jetzt sollen Sportplätze Geld bringen

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Sportplätze zu Bauplätzen. So lautet die neueste Idee der Stadtverwaltung zur Minderung des Haushaltslochs. 6 Mio. Euro Einnahmen sollen angeblich zu erzielen sein.

In der Überlegung stehen Plätze in Emst (Loheplatz), Westerbauer (Quambusch), Rummenohl, Berchum und Altenhagen (Dahmsheide). Abgesehen davon, daß es fragwürdig ist, die Leerstände in der Innenstadt und zentrumsnahen Stadtteilen mit neuen Bauarealen in zum großen Teil abgelegenen Gebieten weiter zu forcieren, ist es auch zweifelhaft, ob unter dem Strich wirklich Geld in der Stadtkasse landet.

Eine Studie des Deutschen Instituts für Urbanistik kam schon 2008 zu dem Schluß: Neue Baugebiete bringen Gemeinden eher finanzielle Verluste. Projektleiter Michael Reidenbach: „Kommunen sollten sich deshalb auf die Innenentwicklung konzentrieren. Das kann Kosten sparen.“ Von Planern und Stadtökonomen wird in diesem Zusammenhang auf die besondere Bedeutung der ökonomischen Rahmenbedingungen für die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme verwiesen.

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