Weitere Kürzungen beim ÖPNV

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In welchem Maße kann ein Unternehmen den Komfort reduzieren, ohne dass ihm die Kunden in Scharen davonlaufen?

Nicht die Frage steht im Vordergrund, an welcher Stelle sich sinnvoller Weise Angebote reduzieren lassen (so es denn überhaupt erforderlich ist), sondern eine festgesetzte Summe. Vor einem Jahr zwei Millionen, jetzt noch einmal der gleiche Betrag. Und künftig? Spätestens nach der Kommunalwahl im Dezember drohen Debatten um neue Grausamkeiten.

Quelle: Westfalenpost

Anmerkung: Abgesehen davon, daß die Kommunalwahlen nicht erst im Dezember, sondern bereits Ende August stattfinden, ein bemerkenswerter Kommentar der Westfalenpost. Bislang gehörte die WP doch zu den Stimmen, die die Spar-Posaune am lautesten geblasen haben. Getoppt wird das ganze noch durch den wohlwollenden Hinweis auf das Nulltarif-Modell der belgischen Kommune Hasselt. Ein Nulltarif im ÖPNV wurde von der politischen Linken im damaligen Westdeutschland bereits im Jahre 1967 gefordert. Damals war sogar Hagen noch vorneweg: mit einer Großdemonstration mit 3000 Teilnehmern am 1. Dez. 1967.

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