Der Ruin der Städte

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Auch wenn in Hagen von interessierter Seite gerne der Eindruck erzeugt wird, die finanziellen Probleme der Stadt seien allein hausgemacht, entpuppt sich diese These bei näherem Hinsehen als Bestandteil der herrschenden Ideologie, die die möglichst weit gehende Privatisierung aller Lebensbereiche zum Ziel erkoren hat. Aber allein in Nordrhein-Westfalen leiden fast 200 Kommunen unter nicht genehmigten Haushalten. Hagen ist also kein Einzelfall.

Wer heute durch deutsche Städte geht, kann sich ein Bild von der vernachlässigten und vergammelten Infrastruktur machen. Die allgemeinen Vorraussetzungen der Produktion (Straßen, Abwasserkanäle, öffentliche Schul- oder Verwaltungsgebäude usw.) sind in einem erbärmlichen Zustand. Das Deutsche Institut für Urbanistik schätzt, dass zwischen 2006 und 2020 rund 704 Mrd. Euro an öffentlichen Investitionen im kommunalen Bereich nötig sind.

Eine Einschätzung zu dieser Thematik hat uns freundlicherweise Bernhard Sander zur Verfügung gestellt. Sander ist „gelernter“ Hagener, Redakteur der Zeitschrift Sozialismus und Mitglied des Landesvorstands NRW der Partei DIE LINKE.

Der Ruin der Städte (pdf)

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